Dornburger Alte Elbe

Deutschlands größter Altarm - die Dornburger Alte Elbe - soll wieder zum Leben erweckt werden. Das 25 Kilometer lange Altwasser bietet aktuell noch seltenen Arten wie Fischotter, Rotbauchunke oder Grüner Mosaikjungfer Lebensraum und zählt in Sachsen-Anhalt zu den wertvollsten Auengewässern. Doch ist der Abschnitt zwischen Schönebeck und Magdeburg von einer starken Verschlammung und damit rapiden verlaufenden Verlandung bedroht. Ohne revitalisierende Maßnahmen geht das wertvolle Gewässer an der Elbe unwiederbringlich verloren.

Daher entwickeln der Trägerverbund Burg Lenzen e.V. und der BUND gemeinsam mit zahlreichen regionalen und lokalen Akteuren aus Politik und Fachinstitutionen Konzepte gegen die drohende Verschlammung. Dies käme auch dem Schutz vor Hochwasser in der Region zu Gute. In einem ELER geförderten Projekt erarbeitet das BUND Auenzentrums derzeit für das gesamte Umfeld des Altwassers ein naturschutzfachliches Entwicklungskonzept sowie Angebote für die Naherholung und den Tourismus.

Wertgebende Arten und Lebensräume schützen, erhalten und wiederherstellen. Das Projektgebiet umfasst einen Teil des FFH-Gebietes „Elbtalaue zwischen Saalemündung und Magdeburg“. Aber auch wertvolle, daran angrenzende, Flächen leisten einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des Biotopverbundes im Natura 2000 Gebiet. In dem naturschutzfachlichen Gesamtkonzept werden die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung ausgewählter Maßnahmen zum Schutz wertgebender Arten und Lebensräume in der Dornburger Alten Elbe und dessen Einzugsgebiet  geschaffen.

Das Umweltbewusstsein schärfen. Für Anwohner und Besucher der Region bietet dieser Naturraum zwischen Magdeburg und Schönebeck ein besonderes Naturerlebnis. Bereits heute können aktive Besucher den „Erlebnispfad Elbaue“  nutzen. Auch der Elberadweg führt durch das Projektgebiet. Mit der Entwicklung eines Konzeptes zur gezielten Besucherlenkung sollen künftig noch weitere Angebote zur Förderung des Umweltbewusstseins geschaffen werden. 

Gemeinsam Lösungen finden. Der Austausch mit regionalen Akteuren und den beteiligten Nutzergruppen ist von Beginn an ein wichtiger Bestandteil für die Planung und Umsetzung naturschutzfachlicher Maßnahmen in dem Gebiet. Ziel ist es, gemeinsame Lösungsansätze für sich abzeichnenden Konflikte zu finden. In projektbegleitenden Arbeitsgruppen, bestehend  aus Behörden- und Gemeindevertretern sowie Vertretern der Verbände aus dem Projektgebiet, werden die einzelnen Projektschritte eng begleitet und eine nachfolgende Umsetzung unterstützt.

Dieses Projekt wird gefördert durch:

 

Besucherzentrum

Burgstraße 3
19309 Lenzen
Tel.: 038792 – 1221
Fax: 038792 – 80673
E-mail: info@burg-lenzen.de

April bis Oktober:
täglich von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
November bis März:
Mi. und Do. 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr
Fr. bis So. 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Mo. und Di. auf Anfrage

Routenplaner

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